Als ich unsichtbar war – Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt

2. April 2012 | 0 Kommentare

Arme und Beine nicht mehr bewegen zu können, das Sprachgefühl zu verlieren, tagelang vor sich hinzuvegetieren – für uns unvorstellbar, für Martin Pistorius jahrelang die grausame Realität. Im Alter von zwölf verliert der Südafrikaner völlig unerwartet die Lust am Essen, sein Erinnerungsvermögen, seine Fähigkeit zu sprechen. Die Ärzte sind machtlos. Sie halten seine Erkrankung für eine generative neurologische Störung, dessen Ursache und Prognose unbekannt ist. Martin Pistorius gilt fortan an als geistig und körperlich behindert.

Die folgenden Jahre werden für ihn und seine Familie zur Qual. Statt mit ihrem Sohn Fußball zu spielen oder am Haus zu werkeln, müssen sich seine Eltern und Geschwister fortan um die Pflege des Jugendlichen kümmern, der weder eigenständig essen noch sich verständigen kann. Jahrelang bleibt ihnen daher das Wunder verschlossen, dass Martin zwei Jahre nach seiner Erkrankung sein Bewusstsein wiedererlangt hat. » weiter … «

»Krawall-Katholizismus« vom Feinsten – Matthias Matussek über seinen Glauben, seine Kirche und den ganzen Rest

17. November 2011 | 0 Kommentare

Wer heute ein Buch über die katholische Kirche schreibt, ist gut beraten, kritisch zu sein, wenn er denn will, daß es sich gut verkauft. Die typischen Klischees von der streng hierarchisch organisierten, frauenverachtenden Gängelungsinstanz, die sich der aufgeklärten Vernunft so hartnäckig entzieht, dürfen dabei nicht fehlen. Und irgendwas mit »mittelalterlich«, denn das klingt schlecht (also: gut!) – immer in der berechtigten Hoffnung, daß die ideenhistorische Bedeutung dieser Epoche den meisten Käuferinnen und Käufern kirchenkritischer Bücher ohnehin unbekannt ist. Wer dann noch an geeigneten (oder auch ungeeigneten) Stellen »Kreuzzüge« erwähnt, hat gute Chancen, die erste Auflage schon bald verkauft zu bekommen. Matthias Matussek hat dieses Kalkül nicht nötig. Zum Glück, zu seinem und zu dem der offenen Leserschaft. Denn zum einen entsteht so ein Buch, das erfrischend anders ist, zum anderen wird es gerade dadurch erfolgreich sein. » weiter … «

30 Jahre Medjugorje – 30 Jahre Täuschung und religiöser Betrug

3. November 2011 § 1 Komentar

Seit 30 Jahren leidet die Kirche an dem Krebsgeschwür Medjugorje. Seit 30 Jahren soll es 40.000 (!) Erscheinungen gegeben haben. Alle Erscheinungen mit äußerst banalen Botschaften.

Medjugorje ist die bewußte und gewollte Verdrängung von wahren und kirchlich anerkannten Erscheinungen wie Fatima und Lourdes. Medjugorje ist die bewußte und gewollte Verdrängung der Verehrung des Landesheiligen Hrasno und des Herz-Mariä-Sühnesamstages.

Der Dominus-Verlag legt zwei Monographien vor, in denen Medjugorje-Experten aus Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Deutschland und der Schweiz hinter die Kulissen schauen und zahlreiche Punkte aufdecken, die gegen die Echtheit dieses angeblichen Marienerscheinungsortes sprechen.

Die gravierenden Bedenken — wie sie von den Autoren Donal Anthony Foley (Medjugorje verstehen) und Rudo Franken, Mark Waterinckx, Manfred Hauke (Eine Reise nach Medjugorje) zusammengetragen wurden —, die gegen die Echtheit der angeblichen Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Medjugorje sprechen, seien hier von Peter Christoph Düren stichwortartig aufgelistet: » weiter … «

Michael Hesemann – ein Historiker auf den Spuren der Gottesmutter Maria

8. Juni 2011 | 0 Kommentare

Rezension von Josef Spindelböck

Der Historiker Michael Hesemann hat im Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, ein 304 Seiten umfassendes populärwissenschaftliches Buch über die Gottesmutter Maria vorgelegt. Es trägt den Titel: „Maria von Nazareth. Geschichte, Archäologie, Legenden“.

Die historische Spurensuche nach der Jungfrau Maria, die von Gott auserwählt war, die Mutter des Erlöser zu werden, beginnt mit einer kunstgeschichtlichen und zugleich von Frömmigkeit und theologischer Einsicht inspirierten Reise zur Advocata-Ikone vom Monte Mario in Rom. Möglicherweise geht die „Advocata“ als Urbild aller Marien-Ikonen auf ein zeitgenössisches Portrait der Gottesmutter zurück; so oder so spricht sie jedenfalls zum Herzen. » weiter … «

Gott ohne Volk? Erwägungen anläßlich einer tau-frischen Sondierung – Rezension und Kommentar zu: Andreas Püttmann, Gesellschaft ohne Gott? Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands, Asslar 2010

14. Oktober 2010 | 0 Kommentare

Ein in der bundesdeutschen Käßmann-Gauck-Öffentlichkeit wenig beachtetes Phänomen sind die Konvergenzen, die sich während des Pontifikats „BXVI“ – benedicite, XPISTOS vincit, iubilate! – zwischen treuen Katholiken und frommen Protestanten abzeichnen. Somit ist es an der Zeit, daß hier und heute ein Buch vorgestellt wird, das in einem Verlag erschien, der als „evangelikal“ eingestuft wird. Denn der Verfasser ist Journalist und Papstkenner, mehr als andere, die sich 1 ½ minütiger „Audienzen“ rühmen. Außerdem ist Andreas Püttmann auch Wissenschaftler, was jede Zeile seiner „Gesellschaft ohne Gott“ belegt. » weiter … «