Vernünftig glauben – Ein Gespräch über Gott, das Christentum, die Kirche und den Atheismus

18. November 2011 § 1 Komentar

1. Vernünftig glauben, so heißt das Buch, in dem ein Gespräch zwischen Walter Kardinal Brandmüller, bis 2009 Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, und dem Berliner Publizisten Ingo Langner abgedruckt ist. Vernünftig glauben – geht das? Ist nicht die Vernunft jene Fähigkeit des Menschen, die ihm ermöglicht, zu denken und zu wissen, während der religiöse Glaube ins Reich irrationaler Beliebigkeit gehört, also alles ist, nur nicht „vernünftig“? Das behaupten zumindest einige besonders forsche Vertreter der Religionskritik, mit deren Thesen daher eine Auseinandersetzung nicht erspart bleibt, wenn man über die Vernunft des Glaubens sprechen will, weshalb es im Untertitel des Buches heißt: „Ein Gespräch über Atheismus“.

Es ist in der Tat mehr ein Gespräch denn ein Interview, trotz der Konstellation Journalist (Langner) und Experte (Brandmüller). Zwar kommen die Leitfragen von Langner, auf die Brandmüller ausführlich und kompetent, ruhig und verständlich antwortet und dabei zu den Kernkonzepten des Christentums (Gott, Auferstehung, Kirche etc.) kurze, griffige Beschreibungen anbietet, doch der Publizist Langner trägt auch einige Gedanken bei, die theologisch so wertvoll sind, daß der Kardinal und Kirchenhistoriker sie nur abzunicken braucht. » weiter … «

»Krawall-Katholizismus« vom Feinsten – Matthias Matussek über seinen Glauben, seine Kirche und den ganzen Rest

17. November 2011 | 0 Kommentare

Wer heute ein Buch über die katholische Kirche schreibt, ist gut beraten, kritisch zu sein, wenn er denn will, daß es sich gut verkauft. Die typischen Klischees von der streng hierarchisch organisierten, frauenverachtenden Gängelungsinstanz, die sich der aufgeklärten Vernunft so hartnäckig entzieht, dürfen dabei nicht fehlen. Und irgendwas mit »mittelalterlich«, denn das klingt schlecht (also: gut!) – immer in der berechtigten Hoffnung, daß die ideenhistorische Bedeutung dieser Epoche den meisten Käuferinnen und Käufern kirchenkritischer Bücher ohnehin unbekannt ist. Wer dann noch an geeigneten (oder auch ungeeigneten) Stellen »Kreuzzüge« erwähnt, hat gute Chancen, die erste Auflage schon bald verkauft zu bekommen. Matthias Matussek hat dieses Kalkül nicht nötig. Zum Glück, zu seinem und zu dem der offenen Leserschaft. Denn zum einen entsteht so ein Buch, das erfrischend anders ist, zum anderen wird es gerade dadurch erfolgreich sein. » weiter … «

30 Jahre Medjugorje – 30 Jahre Täuschung und religiöser Betrug

3. November 2011 § 1 Komentar

Seit 30 Jahren leidet die Kirche an dem Krebsgeschwür Medjugorje. Seit 30 Jahren soll es 40.000 (!) Erscheinungen gegeben haben. Alle Erscheinungen mit äußerst banalen Botschaften.

Medjugorje ist die bewußte und gewollte Verdrängung von wahren und kirchlich anerkannten Erscheinungen wie Fatima und Lourdes. Medjugorje ist die bewußte und gewollte Verdrängung der Verehrung des Landesheiligen Hrasno und des Herz-Mariä-Sühnesamstages.

Der Dominus-Verlag legt zwei Monographien vor, in denen Medjugorje-Experten aus Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Deutschland und der Schweiz hinter die Kulissen schauen und zahlreiche Punkte aufdecken, die gegen die Echtheit dieses angeblichen Marienerscheinungsortes sprechen.

Die gravierenden Bedenken — wie sie von den Autoren Donal Anthony Foley (Medjugorje verstehen) und Rudo Franken, Mark Waterinckx, Manfred Hauke (Eine Reise nach Medjugorje) zusammengetragen wurden —, die gegen die Echtheit der angeblichen Erscheinungen Unserer Lieben Frau in Medjugorje sprechen, seien hier von Peter Christoph Düren stichwortartig aufgelistet: » weiter … «

Keine Handkommunion in der alten Messe

6. Juli 2010 | 0 Kommentare

In seinem im Vorjahr unter dem Titel „Liturgische Versöhnung“ erschienenen Kommentar zum Motu proprio „Summorum Pontificum“ vetritt Dr. Wolfgang F. Rothe die Auffassung, daß in einer Heiligen Messe nach dem Missale Romanum von 1962 der Kommunionempfang mit der Hand „nicht statthaft“ sei (S. 71) und dafür eine Menge Häme und Kritik kassiert. Wie sich jetzt zeigt, teilt die Päpstliche Kommission „Ecclesia Dei“ seine Auffassung – Katholisches: Keine Handkommunion in der alten Messe.

Predigten von Professor May online

14. April 2010 | 0 Kommentare

(Bingen) Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. In dieser ganzen Zeit hat er den Niedergang des katholischen Glaubens, die Verwässerung der kirchlichen Verkündigung, die Verflachung der Liturgie und die ganze nachkonziliare Krise der Kirche vorausgesehen und vorausgesagt. In zahllosen Schriften, Büchern, Aufsätzen und Vorträgen hat er die Irrungen dokumentiert, den Verantwortlichen ins Gewissen geredet und den glaubenstreuen Christen Mut gemacht.

Jetzt können seine sämtlichen Predigten im Internet nachgelesen werden.

(JF)

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