Zerstrittene „Volksgemeinschaft“

26. März 2012 | 0 Kommentare

Ich lese gerade die Beiträge des Sammelbandes Zerstrittene „Volksgemeinschaft“. Glaube, Konfession und Religion im Nationalsozialismus, herausgegeben von Armin Nolzen und Manfred Gailus, erschienen 2011 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen). Die Texte beleuchten das Verhältnis von Christenheit und Nationalsozialismus und schließen mit der Beantwortung der Frage, woran die Deutschen in der Nazi-Zeit glaubten, eine Forschungslücke. Die Autoren leisten mit ihren Betrachtungen aus unterschiedlichen Blickrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Kirchen- und Religionsgeschichte in der dunkelsten Epoche Deutschlands.

Die vollständige Rezension wird in der Literaturkritik (Marburg) erscheinen, voraussichtlich in Nr. 4/2012 (April).

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Erkenntnis des Vollkommenen

12. März 2012 | 0 Kommentare

Ich lese gerade das Buch Erkenntnis des Vollkommenen. Wege der Vernunft zu Gott des Philosophen Josef Seifert, erschienen 2010 im Lepanto-Verlag (Bonn). Meiner Ansicht nach ein großartiges Werk, das den religiösen Glauben des Christen mit vernünftigen Gedanken durchdringt – ein Text von großer philosophischer Erkenntniskraft.

Daß zwischen Glauben und Wissen, zwischen Religion und Wissenschaft kein Widerspruch besteht, ist von prominenten Vertretern beider Orientierungsformen schon oft behauptet worden. Vernunft kann weder von der Kirche noch von der Universität exklusiv für den je eigenen Zugang zur Welt reklamiert werden. Darin besteht große Einmütigkeit. Der Verfasser, zuletzt Professor in Santiago de Chile, geht einen Schritt weiter, indem er – das „allgemeine Vorurteil“ (Hegel) einer Unmöglichkeit des Gottesbeweises nach Kants „kopernikanischer Wende“ in der Erkenntnistheorie bewußt überwindend – der Frage nachspürt, ob sich der Gegenstand von religiösem Glauben, also: Gott, mit den Mitteln der Vernunft, also: durch Denken, ergründen lasse.

Seifert schließt dabei an Thomas von Aquins bejahende Antwort an, rekonstruiert diese nach eigener Art, ergänzt die Fünf Wege des Aquinaten um zwei neue Wege der Gotteserkenntnis (Beweis aus der moralischen Ordnung der Welt und Beweis aus der Liebe), um schließlich zum ontologischen Gottesbeweis hinzuführen, dem, wie er sagt, Achten Weg. Lesenswert!

Die vollständige Rezension  ist hier zu finden.

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Das goldene Zeitalter des Christentums

1. März 2012 | 0 Kommentare

Die Christen im Nahen Osten sind ein negatives Top-Thema: Verfolgung, Flucht, Auswanderung. Jenkins ruft dagegen einen unbekannten Nahen Osten in Erinnerung: die fast 1000 Jahre des „goldenen Zeitalters“ des Christentums, seiner Blüte und seines Niedergangs durch den Islam. Die Zeit als Ägypten, Nordafrika, Jordanien, Irak, Syrien, die Türkei blühende christliche Länder waren und Christen, ob Nestorianer, Jakobiten, Syrer oder Äthiopier bis Indien, Zentralasien und tief nach Afrika die Frohe Botschaft trugen. Mit seiner geheimnisvollen Geschichte eines christlichen Chinas ist es vielleicht auch ein Buch der Zukunft.

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Tintenfaß Nr. 35

29. November 2011 | 0 Kommentare

Tintenfaß Nr. 35. Macht Glück unglücklich? » weiter … «

So wird alles Schwere entweder leicht oder Leben. Tagebuch für Nuschka

27. Oktober 2011 § 1 Komentar

Heinz Hilpert: So wird alles Schwere entweder leicht oder Leben – Tagebuch für Nuschka » weiter … «