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20. April 2012 | 0 Kommentare

Social Business – Von der Vision zur Tat

12. April 2012 | 0 Kommentare

Mit seinem Programm Die Armut besiegen beabsichtigt der Wirtschaftsprofessor und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus nichts Geringeres als genau das: den (bisher noch) Armen Chancen zu bieten, aktiv am Wirtschaftsleben teilzuhaben und weltweit die Armut abzuschaffen. Dass es hier um kein Gedankenexperiment eines Sozialromantikers, sondern um ein in der Realität umsetzbares Projekt geht, für welches sich in jüngster Vergangenheit auch bereits international tätige Unternehmen als wertvolle Partner gefunden haben, schildert Yunus mit beeindruckender Begeisterung.

Alles begann 1974 mit einem Kredit in Höhe von umgerechnet 27 US-Dollar. Mit dieser (für die westliche Hemisphäre) lächerlichen Summe kaufte Yunus in einem Dorf in Bangladesch 42 Opfer von Geldverleihern, die Wucherzinsen nahmen, frei. Daraus entstand die Idee, Kreditwürdigkeit auch bei Besitzlosen vorauszusetzen, um ihnen eine Chance für die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu geben. Nachdem Yunus zunächst selbst für die Hilfsbedürftigen bürgte, machte er die Erfahrung, dass diese ihre Schulden pünktlich zurückzahlten und gründete die Grameen-Bank, die zukünftig sogenannte Mikrokredite an die Armen vergab. Diese wiederum konnten sich damit langfristig als selbständige Kleinunternehmer eine stabile Existenz sichern (zum Beispiel mit dem Verkauf von handgefertigten Produkten oder auch als Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen). Die Grameen-Bank hat heute über 2500 Filialen, die eigenständige Erwerbstätigkeit ist für die Mittellosen eine reale Option geworden. Darüber hinaus sind die Sozialunternehmen der Grameen-Gruppe inzwischen unter anderem in den Bereichen Gesundheit, Telekommunikation und Bildung tätig. » weiter … «

Als ich unsichtbar war – Die Welt aus der Sicht eines Jungen, der 11 Jahre als hirntot galt

2. April 2012 | 0 Kommentare

Arme und Beine nicht mehr bewegen zu können, das Sprachgefühl zu verlieren, tagelang vor sich hinzuvegetieren – für uns unvorstellbar, für Martin Pistorius jahrelang die grausame Realität. Im Alter von zwölf verliert der Südafrikaner völlig unerwartet die Lust am Essen, sein Erinnerungsvermögen, seine Fähigkeit zu sprechen. Die Ärzte sind machtlos. Sie halten seine Erkrankung für eine generative neurologische Störung, dessen Ursache und Prognose unbekannt ist. Martin Pistorius gilt fortan an als geistig und körperlich behindert.

Die folgenden Jahre werden für ihn und seine Familie zur Qual. Statt mit ihrem Sohn Fußball zu spielen oder am Haus zu werkeln, müssen sich seine Eltern und Geschwister fortan um die Pflege des Jugendlichen kümmern, der weder eigenständig essen noch sich verständigen kann. Jahrelang bleibt ihnen daher das Wunder verschlossen, dass Martin zwei Jahre nach seiner Erkrankung sein Bewusstsein wiedererlangt hat. » weiter … «

Die Britannica, das Antiquariat und der Tod als Aufhören

28. März 2012 | 0 Kommentare

FAZ-Blog: Antike und Abendland

Zerstrittene „Volksgemeinschaft“

26. März 2012 | 0 Kommentare

Ich lese gerade die Beiträge des Sammelbandes Zerstrittene „Volksgemeinschaft“. Glaube, Konfession und Religion im Nationalsozialismus, herausgegeben von Armin Nolzen und Manfred Gailus, erschienen 2011 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen). Die Texte beleuchten das Verhältnis von Christenheit und Nationalsozialismus und schließen mit der Beantwortung der Frage, woran die Deutschen in der Nazi-Zeit glaubten, eine Forschungslücke. Die Autoren leisten mit ihren Betrachtungen aus unterschiedlichen Blickrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Kirchen- und Religionsgeschichte in der dunkelsten Epoche Deutschlands.

Die vollständige Rezension wird in der Literaturkritik (Marburg) erscheinen, voraussichtlich in Nr. 4/2012 (April).

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